3 Koffer im vergleichenden Alltagstest

Heute werde ich drei meiner Koffer mal genauer unter die Lupe nehmen und vergleichen. Obwohl ich drei bestimmte Cases teste, ist dieser Artikel doch eher als allgemeiner Test und Ratgeber zu diesem Thema zu verstehen.
Die heutigen Testkandidaten sind das Selmer Lightcase fürs Alto, der Doppelkoffer für Alt und Sopran von Bags und der Formkoffer Pb-305 CT von Protec. Aber ich warne euch vor, der Artikel wird lang, da ich sehr ins Detail gehen werde.

Vielleicht mag für den einen oder anderen ein Koffertest eher banal sein. Aber diejenigen, die viel zu irgendwelchen Proben müssen und eher mit Fahrrad, zu Fuß oder gar öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, wissen garantiert um die Bedeutung  eines idealen Koffers. Und diejenigen die nachts im winterlichen Leipzig zu Fuß zwei Kilometer irgendwie mit Alt, Tenor, Sopran, Klarinette, diversen Ständern, Noten und Auftrittskleidung marschiert sind, sind wahre Experten im Case-Bereich.

Standard ist eigentlich ein solider eckiger Hartschalenkoffer. In einem hochwertigen Koffer liegt das Sax auch meist sehr sicher geschützt vor Stößen aller Art und gerade die teureren sehen oft sehr edel aus. Es gibt sogar einen Vintagekoffermarkt. Nur finde ich gerade bei den sehr alten die Polsterung oft suboptimal. Ich hatte mal vor einiger Zeit mal billig ein uralt Sopran bestellt. Abgeschickt wurde es als Straight und an kam es als Curved. Lag sehr an dem originalen Koffer.
Allerdings haben die soliden Koffer den Nachteil, dass sie schwer und unhandlich sind. Viele haben keine Möglichkeit oder nur einen einfachen Tragegurt zum Schultern.
Das mag für diejenigen kein Problem sein, die den Koffer in den Kofferraum schmeißen können. Aber für Studenten, Schüler und Jazzer, die anders von zu hause zum Probenort, dann zur nächsten Kneipe und dann nachts zu Fuß oder mit dem Rad zurück müssen, ist das durchaus ein schwer wiegendes Argument.
Zwar gibt es auch die leichten und soften Gigbags, diese bieten aber Meinung nach nicht wirklich viel Schutz. Ich habe sogar schon Fälle erlebt, bei denen sich die Mechanik auf Grund eines Transportes in so einem Gigbag verbogen hatte.

Für einen sehr guten Kompromiss halte ich die formstabilen „Trekking“-Koffer, die es in verschiedensten Varianten gibt. Sie sind formstabil, aber leichter als normale Koffer, meist aus einem strapazierfähigen Material wie Cordura und bieten zum leichten Transport eine Art Rucksacksystem. Das mag vielleicht älteren Herren zu juvial, einigen Klassikern nicht elegant und diversen Jazzern nicht stylisch genug  sein, aber es ist praktisch und sicher. Natürlich nimmt keiner sein Saxophon mit auf eine TreckingTour, jedoch haben sich diese Art Koffer in meinem saxophonistischen Alltag mehr als bewährt.

Die drei Testkandidaten stammen aus dieser Koffergattung. Zwar besitze ich auch diverse normale Koffer, aber über die werde ich nichts schreiben, da es erstens nicht nicht sehr ergiebig wäre und wer kauft sich einen normalen Koffer, wenn der eh schon beim Sax dabei ist.

Teilweise haben meine Cases schon viel mitgemacht. Mein Selmercase habe ich mir damals 2003 zu meiner SIII dazu gekauft. Ja, lange war bei einem Selmer normalerweise kein Koffer dabei. Die Firma meinte halt, dass diese Instrumente eh von Profis genutzt werden und die haben schon ihre Koffer; ich meine, dass Sie so einfach mehr Geld machen können. Die Begründung, warum ich mir damals diesen Koffer gekauft habe war „Wo Selmer drin steckt, muß auch Selmer drauf stehen“…
Den Bags-Doppelkoffer habe ich mir gebraucht gekauft gehabt, da ich zu Quartettproben irgendwie mit zwei Saxophonen kommen mußte. Der Koffer war wohl auch beim Vorbesitzer sehr genutzt worden, wenn man nach den Gebrauchsspuren geht.
Der Protec ist ein aktuelles Weihnachtsgeschenk. Interessanterweise ist er dem P.Mauriat Koffern verblüffend ähnlich (man könnte fast sagen gleich bis auf das Etikett, aber dazu später mehr), weshalb ich durch die Zeit mit meinem P.Mauriat System 76 also schon Erfahrungen mit diesem Case sammeln konnte.
Lustigerweise hat auch die Sonic genau diesen Protec Koffer in ihrer letzten Ausgabe getestet. Ihr könnt nun vergleichen, welchen Test ihr besser findet 😉

Am teuersten ist natürlich der Selmer Koffer für das Alt. 229 bei Thomann. Der Doppelkoffer von Bags liegt allerdings nur knapp mit 4 Euro darunter (bei Saxtoys). Nun ist Bags ja unter den Taschenherstellern ein sehr bekannter Name, auch wenn ich selten wirkliche Begeisterung darüber höre.
Für den Tenorkoffer von ProTec, eine Firma über die ich bisher noch gar nichts gehört hatte, habe ich bei Klarinetten Müller für 136€ erstanden. (Dort ist er natürlich auch übers Internet erwerbbar)
Da nun ein Doppelkoffer nicht mit einem normalen Altocase vergleichbar ist, hier mal nebeneinander die Preise für die Altocases der jeweiligen Firma:
Selmer 229€, Bags ca. 125€, Protec ca. 120. Damit ist klar, dass Selmer wieder über Gut und Böse steht und Protec und Bags ca. auf einer normalen Ebene.

Sicherheit
Das Selmer und Protec Case habe beide eine leichte und dünne, aber sehr stabile Hartschale. Diese ist so belastbar, dass ich mich seit Jahren ohne Bedenken auf meinen Selmer Koffer setze. Der Protec bietet aufgrund seiner Form leider keine bequeme Sitzmöglichkeit.
Der Faktor Sitzkomfort sollte nicht unterschätzt werden. Auf normalen robusten Saxophonkoffern, kann man sich normalerweise ohne Bedenken setzten (sofern man einen normalen BMI hat). Leider haben Tenorkoffer fast schon die Höhe von Barhockern, weshalb sich da nur sehr lange Menschen wie ich mich darauf setzen können. Einen Barikoffer kann man hingegen wieder schon als Bartisch mißbrauchen (war äußerst praktisch, als wir uns im Saxquartett auf dem vollen Weihnachtsmarkt so uns ein kleines Plätzlein für den Glühwein machen konnten).
Dem Bags vertraue ich da allerdings nicht so. Der hat nämlich keine Hartschale sondern scheint einfach nur eine dicke Styroporwand zu haben. Allerdings ist der Doppelkoffer eh sehr klobig und durch die Zwischenwand geht das eigentlich auch. Aber aus irgendwelchen Gründen ist er nicht so bequem wie der Selmer…

Auch das Innenleben ist unterschiedlich. Gemein haben sie nur, dass sie Schaumstoffgepolstert sind. Das Selmer hat ein gutes schwarzgraues Stoffinnenleben, das wie aus einem Guß wirkt, der Bags hingegen ist in einem faderen Schwarz gehalten und die Elemente wirken etwas klotzartig.
Wichtig ist auch, wie formgenau ein Saxophon in dem Koffer drinne liegt. Selmersaxophone liegen natürlich im Selmer Koffer perfekt. Kein Spiel. Aber selbst mein BigBell Cannonball passt noch rein. Aber ob jedes Vintage Instrument reingeht (gerade mit den tiefen Klappen noch links) wage ich zu bezweifeln. Daher beim Kofferkauf immer die Passgenauigkeit im Auge haben.
In den Bagskoffern ist dagegen immer deutlich mehr Luft, so dass möglichst viele Saxophone rein passen. Aber dadurch, so finde ich, haben die Saxophone evtl. zu viel Spiel beim Transport. Gerade wie mein Sopran in dem Koffer liegt, macht mich etwas skeptisch.

In den Protec möchte ich mich hingegen am liebsten selber rein legen. Ein Traum in blauem Samt. Es liegt eng an, ist dafür aber etwas weicher. Hier kommt kein Stoß ans Sax. Aber weil es so eng ist, könnte es durchaus Probleme mit der Passgenauigkeit geben. Daher gibt es für Vintageinstrumente auch eine zweite Variante mit größerer Becheraussparung. Mein Cannonballvintage passt gerade so rein, nur der Herzschoner (dieses Zapfenteil, welches man aufs Sax steckt) war zu lang. Aber da hat mir die Madleine von Klarinetten Müller freundlicherweise als Ersatz einen schönen Herzschoner aus Holz gedrechselt. (Vielen Dank nochmal an dieser Stelle dafür).
Die von Sonic scheinen da etwas strange drauf zu sein, denn die haben für ihren Test absichtliche ein E-Piano drauf stürzen lassen und den Koffer mit Sax tatsächlich mit der Post durchs Land geschickt. Gut, dann kann ich mir diese Test ja sparen und der Protec scheint diese auch mit Bravour bestanden zu haben.

Tragekomfort
Alle Koffer sind ausgesprochen leicht. Wie viel sie genau wiegen weiß ich nicht, aber kein Vergleich zu normalen Koffern und schon gar nicht zu Teilen von Cannonball (siehe deren Saxophonteste).
Selmer und Bags haben jeweils Rucksackgurte, die man an die Koffer clippen kann. Protec erstmal nicht. Dort ist normalerweise nur ein Trageriemen zum Schultern bei. Ich finden den aber etwas kurz. Man kann es also nicht quer über die Brust nehmen. Es reicht also eher für kurze Strecken zu Fuß und öffentliche Verkehrsmittel, aber längere Strecken oder Fahrradfahren gehen so nicht. Dafür gibt es noch einen Rucksackgurtsystem für ca. 15€ separat, dessen Anschaffung ich empfehlen würde. Er ist dick gepolstert, leicht verstellbar, einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber doch an das Teil. Durch diese U-Form (siehe Bilder) kann es sein, dass es auf den Nackenwirbel drücken kann. Sehr ungünstig. Deshalb sollte man die Gurte etwas länger lassen. Das kann dazu führen, dass bei kürzeren Menschen das Case dann beim Fahrradfahren zu tief hängt.
Genial finde ich die Gurte fürs Selmer. Noch breiter, noch mehr gepolstert, ergonomisch geformt, mit Selmerschriftzug und sogar einer obligatorisch unnötigen Handytasche. Ich habe mit dem Koffer viele Strecken zurück gelegt und immer zufrieden.
Dagegen stinkt der Bags quasi ab. Einfache Riemen die nur mit einfachsten Karabiner befestigt sind, weshalb der ganze Koffer sehr auf dem Rücken wackelt. Zum verstellen gibt es nur einfache Metallschnallen auf Achselhöhlenniveau. Diese können unangenehm drücken, vor allem beim Radfahren.

Griffe
Über den beim Selmer brauche ich gar nichts sagen, der ist nämlich gut.
Den an meinem Protec finde ich auch gut. Bei vielen Koffern hat man zwei Henkel, die man in die Hand nimmt (ein riesiger Vorteil, wenn man ein Schussel wie ich ist, vergisst den Koffer zu zu machen und sich dann schwungvoll den Koffer greift…). Hier hat man zwei ineinandergreifende Plastikteikteile, die sich dann sehr bequem tragen lassen. Allerdings habe ich mitbekommen, dass man das bei neueren Modellen verschlimmbessert hat. Jetzt gibt es kein Plastikteile mehr, sondern nur eine Schlaufe mit Klett die man um beide Henkel nimmt und so trägt. Allerdings geht das bei anderen Taschen von denen ich das kenne im Alltag nie wirklich gut und das Tragen finde ich unangenehmer.
Auch der Griff für das Vertikale-Tragen ist sinnvoll positioniert. Nicht oben drauf, da die Tenorköffer für die meisten Menschen zu lang sind; sondern seitlich. So kann ein normal großer Mensch den Koffer an diesem Griff auch mit hängendem Arm tragen ohne das er auf dem Boden schleift.
Der Bags hat natürlich die einfache Schlaufenvariante, jedoch aus echtem Leder. Für ungünstig halte ich, dass die obere Schlafe über die Außentasche geführt wird. Also sollte die Tasche an den Henkeln getragen werden, kann der Tascheninhalt gequetscht werden. Zudem hat das dazu geführt, dass die Taschenumrandung (kann man leider auf den Photos nicht erkennen) beschädigt worden ist.
Ein Griff für das Vertikale Tragen fehlt.

Verschlüsse
Fast alle Treckingcases werden mit einem umlaufenden Reißverschluß geschlossen (nicht vergessen sie wirklich zu schließen, kann zu schweren Unfällen führen (aus eigener Erfahrung)). Dieser Reißverschluß ist nun mein einziges Problem am Selmer. Durch die intensive Nutzung ist einer der „Zuzieher“ (Die Dingensbumens haben garantiert auch einen richtigen Namen, aber ich bin da halt nicht vom Fach) aus einer Bahn raus gegangen und es ist unmöglich diesen wieder einzuführen. Auch die Bahn der Tasche hat schon ihre Stellen (siehe Photo). Man kennt dieses Problem auch von Jacken hier ist es min. genauso ärgerlich. Vielleicht sind Reißverschlüsse nur ein paar Jahre zuverlässig und müssen dann kaputt gehen, aber bei einem Selmer-Koffer für über 200€ halte ich das für eine Zumutung.
Der Bags hat fast gleiche Reißverschlüsse. Noch sind diese Ok, aber wer weiß, wie lange noch.
Protec hat auch Reißverschlüsse nur sind diese größer und machen mir einen robusteren Eindruck. Sie erwecken bei mir mehr Vertrauen als bei denen für Selmer. Sehr clever halte ich, dass die Zuzieher zudem noch eine Öse habe, durch die man ein Vorhängeschloss führen kann und somit den Koffer wirklich zuschließen kann.

Äußerliches
Nun, wie schon erwähnt, sehen Trekkingcases immer eher „sportlich“ aus. Das liegt einerseits an der Rucksacktrageweise und der Cordura-Oberfläche. Praktisches und strapazierfähiges Zeugs, dafür nicht sonderlich elegant.
Dennoch schafft es das Selmercase durch sein grau etwas eleganter daher zu kommen als seine Konkurrenz (aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass Selmer drauf steht).
Der Protec hat es mir aber auch angetan. Die kleinen orangen Nähte und Spielereien und das Kunstlederimitat auf der Tasche verleihen dem Case ein gewisses Etwas und machen den Hauptunterschied zu den P.Mauriat-Cases. Allerdings sind auch die Aufhängungen für den normalen Tragegurt besser vernäht als bei Mauriat.
Für die, die es etwas gesitteter mögen, so glaube ich, gibt es den Protec auch in einer Lederausführung.

Stauraum
Ich habe noch nie einen Saxophonisten kennen gelernt, der nur sein Saxophon und ein Mundstück in seinem Koffer transportierte. Viele haben in ihrem Koffer noch Sachen rum fliegen wie Blätter, andere Mundstücke, Tuner, S-Bögen, diverse Blattschrauben, der Gurt, Noten, Aspirin, Ständer, Kondome, Drogen usw.
In diesem Punkt geizt der Protec. Im Inneren gibt es nur ein Fach für den S-Bogen und ein Mundstück (naja, ist halt ein Formkoffer) und auch die beiden Außentaschen sind nicht wirklich groß. Die eine reicht gerade mal um jeweils den ungenutzten Gurt zu verstauen, die andere ist zwar etwas größer, aber mein K&M Notenständer passt nicht (der kleine wackelige silberne passt).
Hier ist der Selmer mit seiner großen Außentasche deutlich geschickter. Notenständer, DIN A4 Noten und Wasserflasche sind kein Problem. Kleinere Aktenordner oder Realbooks leider schon nicht mehr.
In diesem Punkt gewinnt der Bags. Er hat den größten Stauraum. Nur der innen im Sopranfach ist nicht so geschickt, da wenn man das Sopran raus genommen hat und eben schnell das Altfach aufklappt, fliegt natürlich alles durch die Gegend.

Fazit
Dieser Test ist ja mehr als allgemeiner Test für Cases aller Art gedacht. Daher auch so ausschweifend und detailliert. Also Augen auf beim Kofferkauf.
Ansonsten würde ich sagen, dass hier im Vergleich, der Selmer schon der Gewinner ist aber bedenke ich den Preis würde ich mich beim nächsten Koffer wahrscheinlich wieder für Protec entscheiden.
Zudem bevorzuge ich für das Alt noch die rechteckige Lightcase Varianten, da diese erstens mehr Stauraum und eine ordentliche Sitzgelegenheit bieten, beim Tenor, einfach aufgrund der Größe, den Formkoffer. Aber das und viele der anderen Kofferfaktoren bleiben letztendlich wohl doch eine Frage des Geschmacks

9 Gedanken zu „3 Koffer im vergleichenden Alltagstest


  1. Hey, finde deine Saite voll coll, hab auch ein Klavier! Hab meine Fender vor zwei Jahren gekauft, bin total zufrieden damit. Viel Erfolk mit deinem Block! (:


  2. Ich finds schade, dass du nur sehr wenig über das Gewicht geschrieben hast. Ich such nämlich ne Alternative zu meiner Thomann-Gigbag („OMG, er hat ne Gigbag!“) Ich traue ihr nicht mehr, musste auch schon etwas reparieren lassen, aber nichts grösseres.
    Aber anderseits möchte ich den Tragekomfort und die Leichtigkeit ungern einbüssen, vorallem, da ich mit dem Bus zum Unterricht fahre…

    (Das Teil mit Tenorsax drinnen wiegt weniger als ein Durchschnittlicher Schulrucksack… gefüllt natürlich)


    • Der Protec und der Selmer nicht nicht viel schwerer als ein GigBag, also längst nicht so schwer wie ein normaler Koffer. Aber ich meine, dass ich das auch so geschrieben hatte. Und fast noch wichtiger als das Gewicht an sich ist der Tragekomfort.


      • Moin,

        das ist total klasse, was du schreibst! Ich hab vor sehr kurzer Zeit ein gebrauchtes Alt – Sax gekauft, das ein Hardcase und eine Gigbag dabei hat. Ich wollte nur wissen, ob ich mich aufs Hardcase setzen darf oder nicht und habe die Frage als Volltextsuche eingegeben. Bin echt happy, so viel erfahren zu haben. Ich spiele übrigens ein wenig Keyboard, Violine und Viola, klimpere auf ner Mandoline und habe seit Jahren ne Leihgitarre, da brauche ich so einiges an Koffern. Deine Bewertungen / Beschreibungen sind da für mich wertvolle Infos, denn ich habe nicht das Geld, um mich koffermäßig “ verkaufen “ zu können. Bin Autodidakt, kann mir bzgl. Violine jedoch das eine oder andere beim Unterricht meines Sohnes abschauen. Ich LIEBE die Töne der Instrumente, habe noch eine afrikanische Ruftrommel und, klar, Bongos. Wenn ich wieder Mal die Stube bevölkert habe mit Kindern, ist für jeden was dabei. Die Kids lassen bisher auch alles ganz, vielleicht, weil sie auch Mitleid haben mit mir, die ich den Lärm aushalten muß. Aber die Kiddies haben so viel Spaß dabei!!!

        So, nun werde ich mir noch ein paar Gigbag – Angebote per Net reinziehen, bin ja jetzt gewappnet.
        Vielen Dank, bitte mache weiter, auch die erfrischende Art, in der du unkompliziert schreibst, ist klasse.
        GOTT segne dich … und viel Spass mit deinen Instrumenten!!!


        • Ah, vielen Dank.
          Ich habe für die Didakten immer einen sehr wichtigen Rat. Absolut selbstkritisch sein. Denn wenn man zufrieden mit sich ist, hört man auf an sich zu arbeiten.


  3. Ich breche mal eine Lanze für die alten Holzkoffer.
    Der Schutz ist so schlecht nicht und wer handwerklich begabt ist, kann das Innenleben auch noch seinen Bedürfnissen anpassen.
    Sogar ein Schultergurt oder dar Rollen (ich habe ein Bari!) können angeschraubt werden.

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