noch mehr Lesestoff für saxophonistische Blogleser

Blogs gibt es im Internet wie Sand am Meer, auch so einige über Musik, Jazz und Saxophon. Nicht alles ist wirklich lesenswert und ich selber komme leider in letzter Zeit nicht so viel zum schreiben, wie ich gerne wollte.
Aber zwei sehr gute Freunde und Saxophonkollegen von mir hat seit einiger Zeit auch das Blogfieber erfasst. Beide Seiten sind sowohl Inhaltlich als auch sprachlich  hoch interessant, weshalb ich sie hier etwas bewerben möchte.
Mein dritter Tipp ist quasi das amerikanische Pendant zu dieser Seite. Nur läuft die Seite schon ein bissle länger und bietet so eine Flut an guten Artikeln.
Ich dachte mir, dass es wohl das geschickteste wäre, dass sich die drei Autoren in Form eines Interviews selber vorstellen.

http://zajakonzerte.wordpress.com/

Worum geht es in deinem Blog?
moin, herzlichen dank der nachfrage !
im blog zajakonzerte geht es um alles rund um was zaja für konzerte gibt und was dafür benötigt wird. das kann von der ewigen suche nach guten saxophonen und klarinetten und zubehörgedöns über einige elektrische apparate bis zu wunderdingen reichen, von denen man gar nicht glauben will, das es sie geben könnte …
außerdem werden schockierende kuriositäten ( jüngst die essener kardinal hengsbach- statue … ) und visionäre ideen besprochen.

Wie kam es, dass du mit dem Bloggen angefangen hast und was motiviert dich immer weiter zu schreiben?
die wahrheit muß ans licht ! *schärz … nach einer übungsphase für ein mittlerweile untergegangenes konzertprojekt der kulturhauptstadt 2010 kam schnell die experimentierlust an diversen netz-protokollen und programming zu tage, und so wird fleißig getüftelt. davon sieht man online nichts, denn die katastrophen werden natürlich nicht publiziert. dann lieber nach der ewigen wahrheit streben !

Was ist an deinem Blog besonders, bzw. was unterscheidet ihn zu dem Rest der anderen Blogs, die es so gibt?
es gibt informationen und persönliche wertungen und völlig unerwartete lokale berichte aus sicht eines berufsmusikers (das ist jemand, der/die/das davon lebt…). esotherik und forengejammer bleiben außen vor.

Welche deiner Artikel würdest du neuen Leser besonders ans Herz legen?
die kategorie: jahr jehan alain. hier wird über den 1940 erschossenen komponisten jehan alain anläßlich seines hundertsten geburtstages berichtet, in form von orgelwerken, die einzelne ideen sehr blumig vertonen… beispielsweise die „reise des engels jehan durchdas mittelländische meer“ …  das muß man aber selber wollen: so etwas suchend zu vertiefen. es lohnt !
die besten berichte sind die abenteuer rund um die grassi saxophone, die mit dem sagenhaften römischen ton gesegnet sind ! ( und gerne mal sperrige monster spielen… )

Vielleicht magst du noch ein paar Worte über dich verlieren, damit die Leser wissen, wer der Autor ist.
http://zajakonzerte.wordpress.com/2011/04/27/english-biography-update/

http://hoerart.blogspot.com/ 

Worum geht es in deinem Blog?
Es geht mir mit dem Blog um das, was ich über Musik denke, was ich musikalisches erlebe und was mir als Musiker so passiert. Ich will kaum versuchen, zu unterhalten, als eher, wie es des klassische Web-log ja vorgibt, Dinge aufzeichnen und dokumentieren. Aber ich hab mich auch noch nicht wirklich festgelegt und alles kann sich immer wieder ändern und wird es auch. Im Moment überlege ich, mehr Wissenschaftliches mit in das Blog aufzunehmen, da auch das ein Teil meines Lebens geworden ist.

Wie kam es, dass du mit dem Bloggen angefangen hast und was motiviert dich immer weiter zu schreiben?
Mich motiviert, dass auch tatsächlich etwas passiert. Am Berichten/Dokumentieren sehe ich sozusagen im Spiegel, was ich musikalisches alles erlebe.

Was ist an deinem Blog besonders, bzw. was unterscheidet ihn zu dem Rest der anderen Blogs, die es so gibt?
Besonders ist eigentlich nur, dass er von mir stammt. Niemand anderes kann etwas so erleben und schreiben wie ich, genau wie ich niemals wie jemand spezifisch anderes schreiben und Musik erleben werde können. Wer sich also für meine Perspektive von meinem Erlebten und Erhörten interessiert, kann sie in meinem Blog finden, wen’s nicht interessiert, der brauch ja nicht zu lesen.

Welche deiner Artikel würdest du neuen Leser besonders ans Herz legen?
Ich denke, das muss jeder, der Interesse hat auf den Link zu klicken, selber entdecken. Mein alter Lehrer hat mal gesagt: „Was du selbst entdeckst, ist dir auch mehr wert.“

Vielleicht magst du noch ein paar Worte über dich verlieren, damit die Leser wissen, wer der Autor ist.
Ich bin Martin Meusinger, spiele Saxofon und studiere Musikwissenschaft in Leipzig. Ich spiele schon seit Urzeiten Jazz, früher viel in Thüringer Bigbands (denn da komme ich her), dann auch im Landesensemble (LJBB Thüringen), hier in Leipzig versuche ich sowohl im musikalischen Machen als auch im musikalischen Hören so vielseitig wie möglich zu sein. Derzeit spiele ich hier Bigband (Unibigband Leipzig), Funk, Elektro, Klassik (Ensemble Harlequin – Musik von Herman van Veen), arrangiere (zum Beispiel für Pub’n’Steel) und unterrichte. Wenn sich dann noch Zeit finden lässt, forsche ich zur Struktur von Jazzmusik.

http://www.bestsaxophonewebsiteever.com/

What is your blog about?
Rather than thinking of it as a blog, I like to think of BestSaxophoneWebsiteEver.com as a saxophone magazine. The reason for this is the fact that the blog is not really so much about me, but more about providing the best content for my readers so that they can improve on their instrument as quickly as possible while having fun and being inspired along the way.
As far as the content I put on the site, I mostly like to do instructional articles specifically on saxophone-related topics as opposed to general jazz improvisation, theory, or ear-training topics. Of course, I love practicing and learning about jazz improvisation, theory, and ear-training, but there are already so many great resources for that information that I wanted to do something different.

Why did you start blogging and what keeps you motivated to continue.
I started blogging because having my own website allowed my to combine my passions for music, writing, and technology. I went to college as a Jazz Studies major and throughout my high school and college career figured that I’d become a full time saxophone player. But towards the end of college other interests seeped in such as electronic music as well as web development. Being only a sax player didn’t seem like it satisfied enough of my interests, so my site is my way of doing that.
What keeps me motivated is the fact that there are others being helped by this site.
I get comments on my site, Facebook, and via email all the time from kind people saying how much they enjoy the site and how much it’s helped them. I have also made some great friends through the site. The saxophonists I’ve encountered on the web have been so intelligent, kind-hearted, and entertaining. At this point in history, the number of saxophonists who are active in the various online saxophone communities is relatively small, so I see the same names over and over in my comments sections as well as online forums such as SaxOnTheWeb.com as well as the „Saxophonists“ group on Facebook.
I myself, remember being a young musician reading magazines such as Downbeat and Jazziz and being so inspired reading all of the news and interviews. I think that written materials can be a huge source of inspiration for us musicians because we start reading something exciting and cool, and next thing you know, we’re saying to ourselves, „Enough reading about music, I want to play now!.“
Another big bonus is how much I, myself, have learned about saxophone playing over the course of running this website. I sometimes think to myself, „If only I leaned about all of this great stuff when I was in college…“ But seriously, I have learned a huge amount of information that you wouldn’t normally get in just about any saxophone book or college course.
Now I won’t lie, there are times when it can be difficult to keep a website like mine going the way it has been. In order for this to be a relevant and vibrant resource, I need to keep the site updated with new content all of the time, so I have to set deadlines for myself every week. But when I look back at the body of work that’s come out of the site, I see that it’s all worth it. Nothing that’s worthwhile in life is easy, so as long as I’m helping others, having fun, and hopefully building a solid business in the process, then I’m happy.

What makes your blog special /what separates it from others.
OK, I might get myself in a bit of trouble saying this, but I feel that mine, along with yours Tobias, is one of the very, very few *modern* saxophone sites out there. The biggest difference I think is that my site (also along with yours) is among the most frequently updated saxophone-specific websites site out there. Now don’t get me wrong, there are saxophone websites out there with a tremendous amount of good information as well as vibrant forums, but very few of them are updated several times per week, and very few of them combine multiple content mediums such as video and audio. I have a podcast that’s featured interviews with folks like David Liebman, Bob Mintzer, Rick Margitza, and many others. I’ve also had many text-based interviews with great players such as Jon Gordon and Gracr Kelly as well as some great up-and-coming saxophonists who you may not have heard of yet. My site is also tied in quite closely with social media, which we still do not see that much of these days.

Which of your articles would you recomed most for new readers?
Here are some of the most popular articles:
Intro to Saxophone Overtones Part 1 – What are They?

Improving Your Sax Playing the Fast Way

A Guide to Free Online Saxophone Transcriptions

11 Tips for Improving Your Altissimo

Maybe you can tell us also something about yourself
As I mentioned, I myself am a saxophone player (of course!). I’ve performed professionally quite a bit with groups such as the Tommy Dorsey Orchestra, reggae star Half Pint, and many gigs playing with DJs in clubs throughout the United States and Canada. I went to school for Jazz Studies at William Paterson University, which is one of the best jazz programs in the world in my opinion. Along with running this web site, I now work as a web developer while playing a sax gigs whenever I can. My main role these days is as a an online publisher and content creator.
In fact, my next big project is a saxophone instructional e-book and audio package featuring almost 6 hours of audio interviews with saxophone greats such as Rick Margitza and Walt Weiskopf along with some other incredible players and teachers. I plan to have that out in early 2012.
Otherwise, I live in Los Angeles with my beautiful wife and can’t imagine living anywhere else!

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