Eigentlich gibt es hier ja schon einen Brancher-Test von Volker Kaufmann und so waren wir der Sonic über ein Jahr vor raus. Aber es hat mich schon länger gereizt, ein Brancher Sax mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen, da die Eindrücke von der Musikmesse überragend waren. Brancher scheint die neue Edelmarke zu, zumindest die Preise befinden sich auf Selmer Niveau. Freundlicherweise stellte mir nun Bastian Fiebig von Chili Notes, dem deutschen Vertrieb von Brancher, ein Vorführmodell zu Verfügung, damit ich mir endlich ein eigenes genaues Bild machen konnte.
Das Testobjekt ist Alto aus Goldmessing (GL), sich also durch einen großen Kupferanteil (85%) auszeichnet. Diese Variante gibt es nur beim Alto. Continue reading
Category Archives: Teste
Zoom H1 – Recording für die Westentasche
Die Zoom-Geräte sind ja schon länger kein Geheimtipp mehr. Viele schwärmen von einer hervorragenden Klangqualität für ein mobiles Aufnahmegerät zu verhältnismäßig kleinen Preis. Ich habe etwas überlegt, ob sich ein Test darüber lohnt, da es schon genug davon in Audiodten-Blogs und Foren gibt. Zudem bin ich als Saxophonist Analogiker und mir ist alles Musikequipment mit Strom suspekt.
Aber ich musste hier mal wieder etwas schreiben und vielleicht gibt es unter meinen Lesern genug andere, die die Technikszene ebenfalls nicht so verstehen. Daher ist dieser Test eher ein alltägliches “hands on” als ein eine technische Prüfung.
Das Zoom H1 ein ist der relativ neue kleine Bruder vom Zoom H2 und Zoom H4, die sich ja schon großer Beliebtheit erfreuen. Bevor ich mir das H1 besorgte, hatte ich ein H4, weshalb ich die beiden etwas vergleichen kann. Continue reading
iJazz – Apps für Musik
-Woher weiß man, ob jemand ein iPhone hat?
-Er sagt es dir!
Zur Zeit mein Lieblingswitz. Aber ist es nicht merkwürdig, dass iPhone-Besitzer immer nur von ihrem “iPhone” reden und nicht mehr von ihrem “Handy”?
Naja, es ist schon ein schickes Teil und durch die zahlreichen Apps kann man damit auch viel machen (sogar telefonieren). Angeblich gibt es ja auch Android-Handys die so Zeugs auch können.
Tatsächlich war eine bestimmte App für mich sogar Kaufgrund für das Teil. Viel gibt es kostenlos, aber meist sind diese Apps eher billiger Mist. Aber auch bei den Apps für 0,79 oder 2,39 weiß man nie ob sich der Kauf wirklich lohnt. Und gerade wegen dieser überschaubaren Masse, dachte ich, dass sich ein Artikel dazu lohnen könnte.
Was man z.B. alles damit machen könnte, kann man hier oder hier sehen. Continue reading
Francois Louis Spectruoso Mundstücke und Pure Brass Ligature
Der Name “Francois Louis” ist wohl in der Saxophonistenszene einer der schillerndsten. Sehr häufig wird er verknüpft mit dem Attribut “genialer Tüftler”. Und da ist auch was dran. So hat er z.B. das Aulochrom (das erste Saxophon, dass schon alleine mit sich selber nicht intonieren kann) und die Francois Louis Ultimate Ligature, die zum echten Renner wurde. So habe ich schon mehrere ProfiBigBands gesehen, bei der 4 von 5 Saxophonisten min. 2 ihrer Instrumente damit bestückt hatten. Aber auch irgendwie zu Recht, denn die FL UL hat eine wunderbare Ansprache und einen hochwertigen Klang. Nur ist sie manchmal etwas frimelig und die Optik ist etwas rustikal; als würde sie in einer Garage zusammen geschustert worden sein.
Das ist vielleicht gar nicht so abwegig, denn der Belgier Louis ist passionierter Motorradler und hat als Mechaniker gearbeitet, bevor er sich dem Entwickeln von Saxophonequipment widmete.
So entstanden neben den Blattschrauben und dem Aulochrom noch die Smart Cap, eine eigene Blattlinie und er hat wohl auch Borgani bei deren Saxophonen beraten. Continue reading
Expression Mundstücke – Oldschool für Newbies
Ich habe unter meinen Schülern auch einige sehr frische Anfänger und da kommt zwangsweise die Frage, was man denn kaufen sollte. Gerade bei der Mundstückfrage muß ich mich immer etwas winden, denn ich mag nicht wirklich ein Mundstück empfehlen.
Die üblichen Kandidaten wie Meyer, Otto Link und Selmer scheiden für mich aus zwei Gründen aus. Erstens, sind sind nicht billig, eigentlich sogar zu teuer, denn zweitens ist die Qualität nicht stabil. Gerade bei diesen Mundstückherstellern gibt es immer wieder hohe Fertigungsschwankungen. Ein “Frischling” kann schlecht in den Laden gehen und 25 Mundstücke durchtesten und ca. 150 Euro sind definitiv zu viel für ein Mundstück, dass wegen ggf. unsauberer Arbeiten suboptimal ist.
(Nicht falsch verstehen, Selmer, Meyer und Link machen immer noch sehr gute Mundstücke, man muß sie nur rausfischen können). Continue reading
mein neues Borgani
Ich bin frisch verliebt in mein Weihnachtsgeschenk. Nun gut, es kam schon vor 10 Tagen und ich habe es mir selbst gemacht, aber das Teil zählt für mindestens zwei Geburtstage und einmal Weihnachten.
Mein neues Borgani Altosaxophon!
In meinem Bericht von den Borgani-Werkstätten in Macerata (Italien) hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich mich dort in eines verkuckt hatte. Nach ein paar Mucken und den verkauf meines Ravens konnte ich es mir nun endlich leisten und kam nun ENDLICH bei mir an.
Im Prinzip ist es das gleiche Model das ich schon vorher getestet habe, daher verweise ich für das Grundlegende auf den alten Testartikel zum Borgani-Saxophon. Continue reading
iClarinet – die clarinéo von Nuvo
Ja das Ding ist weiß, wie ein iPod, aber nicht von Apple. Sondern sie ist von Nuvo, heißt Clarinéo, ist von Graham Lyons entwickelt und stammt aus England.
Ich muß zugeben, ich habe mir das Ding hauptsächlich bestellt, weil es so cool aussieht, aber das ist eigentlich nicht das besondere dieser Klarinette. Es handelt sich hier um eine Plastiklarinette die speziell für Kinder entwickelt worden ist und extrem günstig.
Die Clarinéo ist leichter und kürzer, hat eine reduzierte Mechanik und ist in C gestimmt. Das macht vieles einfacher für die jungen Klarinettenanfänger. Ob es sich nun um ein schick aussehendes Spielzeug oder ernstzunehmendes Instrument handelt, werde ich nun untersuchen.
Schon auf den ersten Blick merkt man, das hier vieles anders ist als bei einer normalen Klarinette. Das Ding ist so optimiert alles einfacher zu machen, dass man fast meinen könnte, dass es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt.
Gestimmt ist es in C. Das lästige transponieren fällt weg, Kinder können mit Blockflöten, Glockenspielen, billigen Keyboarden (und was sonst so im Kinderzimmer rum schwirrt) zusammen aus den selben Noten spielen.
Dadurch ist das Instrument kürzer, ähnlich einer Es-Klarinette. Tatsächlich passen auch Es-Klarinettenmundstücke und Blätter, aber dazu komme ich später noch.
Es ist komplett aus Plastik und somit robuster und leichter. Inzwischen gibt es ja viele Plastikklarinetten und einige sind auch richtig gut, aber zum Klang komme ich wie gesagt später. Continue reading
Intonations tuning
Heute möchte ich etwas vorstellen, was für jeden Saxophonisten essentiel ist. Ein Stimmgerät. Keiner will mit einem Saxophonisten spielen der nicht intoniert. Zwar sollte man das eigentlich alles selber hören, aber ein Stimmgerät ist eine sinnvolle Sache zur Selbstkontrolle oder ein schnelles eben mal einstimmen.
Sehr oft schreibe ich Testberichte über eher kostspieligeres Equipment. Das heute getestete Objekt kostet 10€ und ist damit wahrscheinlich mit das günstigste auf dem Markt. Zudem hat es sogar einen Clip mit Tonabnehmer. Über das Herkunftsland brauchen wir jetzt gar nicht mehr reden.
Daher ist auch der Name des Gerätes eher zweitrangig: Harley Benton MT100 Clip-Metro-Tuner.
Neben dem Stimmgerät bietet es noch die Funktion ein Metronoms und Tongebers. Es hat 6 Knöpfe aberfast schon zu viele funktionen, dass einiges unnötig umständlich wird.
Man kann einerseits die Stimmung des Instruments angeben (C, F, Eb, Bb). Finde ich überflüssig, da die meisten Musiker die ein transponierendes Instrument spielen das auch im Kopf können. Und man kann auch noch verschiedene Instrumente einstellen. Als ob ein 440Hz a ander bei einer Geige intoniert.
Man kann die Tonhöhe verstellen und zwar von 430 bis 450Hz. Auch hier muß ich mit dem Kopf schütteln. Wer hat schon mal (außer irgendwelche Barokmusiker) schon in 432 oder 339Hz gespielt? Das ärgerlichste an dem Gerät ist, dass es für das Verstellen der Stimmung nur einen Knopf gibt. Das heißt, dass wenn man von 442 auf 440Hz 18mal auf dem Knopf drücken muß, um wieder auf 440Hz zu kommen. Und oft tippt man da einmal zu viel und kann nochmal 19mal drauf drücken.
Und dann gibt es da noch das Flattuning. Weiß der Geier wozu man das braucht.
Wenigstens kann man beim Tempo nach oben UND unten verstellen. Zudem kann man einstellen ob man 4tel, 8tel, triolen, 16tel, punktierte 8tel oder jazz 8tel haben möchte. Und dann gibt es noch alle Taktarten von 0/4tel bis 9/4tel Takt. Hä??
Man kann sogar die Lautstärke einstellen, aber insgesammt ist es so laut, dass man eh nichts mehr hört. Man kann es sich natürlich ans Ohr klemmen. Aber ist es ein selten häßlicher Ohrung und zweitens tut schnell das Ohrläppchen weh.
Das Stimmgerät funktioniert. Es gibt zwar stimmgeräte die feiner und schneller reagieren, aber eigentlich tut es dies hier auch. Wenn man Töne eh nicht halten kann, macht auch ein Stimmgerät nicht viel Sinn, oder?
Eines meiner lieblings Features dieses Gerätes ist seine Hintergrundbeleuchtung. Sie ist BLAU. Das macht ja bekanntlich glücklich. So erkennt man den Ausschlag halt auch im Dunkel als auch bei Tageslicht. Aber da es halt nur digitales Gefizel ist nichts für Kurzsichtige. Daher gibt es noch eine Leuchtdiode die Grün leuchtet, wenn es richitg ist und rot wenn man daneben liegt. Leider weiß man nicht in welche Richtung. Das ist bei anderen Geräten geschickter.
Und keine Angst wegen der Batterie. Das Gerät schaltet sich selbstständig aus. Und es eine Handelsübliche Kopfzelle drinne, die gefühlt ewig hält.
Aber der besondere Clou, weshalb dieses Gerät in meinem Koffer ist und nicht das schwarze Korg (welches ich jetzt auch verlegt habe, aber davon mal abgesehen), ist der Clip. Das Teil ist dermaßen praktisch. Mal davon abgesehen, dass es an windigen Tagen als Notenklemme mißbraucht werden kann, fliegt das Teil nirgends mehr herum oder muß es auf den Boden legen oder in irgendwelche Taschen. Einfach an den Notenständer klippen und es ist immer sofort griffbereit. Leider kann man den Klipp nicht einfach abmachen (nur abschrauben) weshalb das Teil nichts für die Hemdtasche ist.
Aber eigentlich will ich auf den Tonabnehmer hinaus. Der funktioniert nicht nur bei Gitarren sondern tatsächlich auch bei Saxophonen und allen anderen Instrumenten die gestimmt werden müssen. Das hat den imensen Vorteil, dass man sich auch in lauter Umgebung (z.B. kurz vor Beginn der Probe) einstimmen kann. Es sieht auch sehr futristisch aus, wenn man so ein Teil am Becher klemmen hat, nur für mich als Brillenträger ist das etwas umständlich, da ich unter der Brille durchschielen muß und dann erkenne ich kaum noch das Display. Man kann das Teil natürlich auch am S-Bogen klemmen, aber das sieht etwas strange aus.
Aber am Becher geklemmt kann man das Teil sogar während des Spielens benutzen indem man einfach mal bei einem langen Ton drauf schielt. Gerade bei Streitereien im Satz kann man dann mit sicherheit sagen, “Ich war richtig, mein Stimmgerät hats bestätigt”. Ob man dann dabei die Wahrheit spricht, ist dann aber eher zweitrangig.
Kurzum, ich halte die 10Euronen für dieses Teil für eine sehr lohnende Investition. Obwohl ich kein Freund des Großkapitalistischen Konzerns Thomann bin verweise ich darauf, denn dort gibt es das Teil.
http://www.thomann.de/de/harley_benton_mt100.htm
Doch Obacht, der Thomann-Mindestbestellbetrag liegt bei 25€. Garantiert findet man in dem doch sehr großen Angebot etwas nützliches, aber es doch skuril, wenn man etwas mitbestellt, dass mehr kostet als der Artikel für den man sich eigentlich interessiert.
Forestone Reeds – neue Hightech-Blätter aus dem Land der aufgehenden Sonne
Nachtrag vom 5.5.2012: Inzwischen hat sich einiges bei Forestone getan. Den aktuellen Test zu den neuen Blättern findet ihr hier:
http://saxophonistisches.de/die-neuen-forestone-unfiled-blatter/
Wie der treue Leser wahrscheinlich schon weiß, bin ich überzeugter Kunststoffblattnutzer. Um so erfreuter war ich, dass in diesem Bereich wieder etwas neues gibt und natürlich mußte ich diese Dinger schnellst möglich testen.
Also fragte ich bei Forestone Reeds direkt nach und Sie waren tatsächlich so freundlich mir ein paar Testblätter zur Verfügung zu stellen.
Forestone ist eine junge japanische Firma und stößt nun mit ihren neuen Kunststoffblättern auf den europäischen Markt. Bevor Unklarheiten auftreten, es wird übrigens „Fo-räs-ton“ ausgesprochen.
Auch die Blätter haben erst vor kurzem die finale Produktreife bekommen und ich habe quasi etwas vom ersten Satz der second Generation bekommen. Bisher gibt es nur Blätter für Sopran, Alt, Tenor und Böhm und deutsche Klarinette. Blätter für Bariton, andere Klarinettenarten, weitere Stärkegerade und ggf. weitere Schnitte sollen noch kommen.
Das besondere an den Forestone Blättern ist, dass sie zwar Kunststoffblätter sind, aber dennoch aus Bambus. Tatsächlich bestehen sie zum Teil aus natürlichem Material, quasi Ökoplastik bzw. Natürlicher Kunststoff. Wer darin einen Widerspruch zu sehen meint, soll sich hier eines besseren belehren lassen. Es handelt sich um ein modernes Hightechpolymer das Bestandteil Bambusfasern enthält. So bekommt das Material ganz spezielle physikalische Eigenschaften, die sich in diesem Falle in einem sehr natürlichem Schwingungsverhalten äußern.
Das Polymer wird durch ein spezielles Spritzgußverfahren dann in Blattform gebracht. Das ist bemerkenswert, denn Legere hat dies nicht geschaft. Deren Blätter bestehen auch aus einem homegenen Polymer (im Gegensatz zu Fibracell und Fiberreed, die auf Faser/Röhren-Strukturen setzen), das die gleichen physikalischen Schwingungseigenschaften wie ein Holzblatt hat. Diese werden bei Legere geschnitzt, denn es war zu problematisch die dünne Spitze des Blattes zu spritzen.
Forestone hat dafür spezielle Maschinen mit einem neuen Verfahren entwickelt und besitzt darauf genau wie auf deren genaue Polymerrezeptur Patente. So können sie eine großtmögliche Homogenität zwischen den einzelnen Blättern garantieren trotz dem Anteil natürlicher Fasern.
Interessant ist, dass es pro Instrument nur eine Spritzform gibt und der Härtegrad des Blattes über die Rezeptur des Polymers bestimmt wird.
Wer jetzt vielleicht vor sich schon mehrere Blätter von Forestone liegen hat, so wie ich gerade, wird vielleicht verschiedene Farbstufen feststellen. Das liegt jetzt nicht an der Polymerzusammensetzung, sonder, so wurde mir gesagt, an der Temperatur der Maschine, die sich während des Betriebes langsam heißläuft. Es handelt sich sozusagen um verschiedene Bräunungsstufen, die aber spieltechnisch keinen Einfluß haben.
Die Blätter selber kommen in einer sehr schicken schwarzen kleinen Pappbox, verziert mit silberner Schrift und Kanji und schwarz abgesetzten Bambusgewächs. Die Verpackung läßt schon mal auf ein Highclass Produkt schließen. Das Blatt selber ist nochmal in einem kleinen Pappschuber. Persönlich würde ich einen Plastikschuber wie man es Vandorren oder Rico kennt bevorzugen, da länger aushalten und mehr Schutzbieten und Reedcases machen bei Kunststoffblättern ja weniger Sinn, da man eh meist nur eines in Benutzung hat. Jedoch Forestone ist eine moderne Firma und nimmt seine naturverbundenheit (auch wenn es eigentlich nur ein Bestandteil des Polymers ist) sehr ernst und hat deshalb zur Vermeidung von mehr Plastikmüll sich dagegen entschieden.
Als ich zum ersten mal die braune Farbe der Blätter auf der Homepage gesehen habe, war ich eher skeptisch, da dies nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe ist und sie nicht unbedingt dazu einläd etwas in den Mund zu nehmen (außer Schokolade). Doch in real, gefällt mir der Farbton recht gut. Er soll wohl zusätzlich noch unterstreichen, dass es sich hier noch teilweise um ein natürliches Produkt handelt. Das auf den Blätterrücken mit Silber aufgedruckte Forestonelogo mit den Tannen vermittelt einen einen merkwürdigen Weihnachten Eindruck.
Die Haptik erinner sehr an die der Legere Blätter. Also sehr glatt. Ich persönlich finde das sehr angenehm an der Lippe, da mir Holz und die Fasrigkeit der anderen Kunststoffblätter manchmal als eher unangenehm empfinde. Zudem sind die Blätter so leicht zu reinigen.
Für meinen Test habe ich Blätter für alle meine Saxophone und Klarinette bekommen, sogar in verschiedenen Stärken und teilweise sogar bestimmte Stärken doppelt. So konnte ich mir ein recht gutes Bild vom Angebot machen.
Die Homogenität ist in der Tat hervorragend. Zwar habe ich teilweise minimale Unterschiede noch feststellen können, aber es ist kein Vergleich zu Holzblättern und selbst manche andere Kunststoffblatt Firma könnte sich da noch eine Scheibe bei Forestone abschneiden.
Befremdlich finde ich die Stärkeangaben. Genau wie bei Legere sind diese viel zu hart. Die Tenor- und Sopranblätter sind 0,5 bis 0,75 stärker als bezeichnet. Das 2er Altoblatt war mindestens so hart wie ein Vandorren 3er. Merkwürdigerweise entsprachen die Böhmklarinettenblätter ungefähr dem, was man sich unter den Stärken vorstellt.
Das ist etwas ärgerlich, da man sich so schnell in der Stärke irrt und ein Fehlkauf ist teuer. Zudem fangen die Blätter aus irgendwelchen Gründen erst bei 2 an und enden bei 5. Wer soll denn noch so etwas spielen? So fest können nur noch Wiener Klassiker zubeißen.
Forestone reagiert aber schon darauf und so werden für alle Schnitte 1er und 1,5er Stärken ab diesem Monat noch ins Sortiment kommen. Genauso kommen jetzt auch Blätter für Barisax und deutsche Klarinette. Aber für die Zukunft wurden noch mehr Schnittvarianten versprochen.
Da sich die Blätter auf allen Instrumenten sehr ähnlich verhalten und geklungen haben, kann ich jetzt allgemein für alle schreiben.
Die Forestone bieten natürlich alle üblichen Vorteile von Kunstoffblätter, wie Temperatur- und Feuchtigkeitsunabhängigkeit usw. Wie langlebig die Blätter sind, kann man noch nicht sagen, da es sie ja noch nicht lange gibt. Aber meine „Stresstest“ zeigten, dass sie doch sehr viel aushalten. Da sie den Legeres in der Beschaffenheit nicht unähnlich sind, nehme ich daher an, dass sie ähnlich lange halten. Also so gut wie ewig.
Nur mit dem Nachbearbeiten ist es wie bei Legere sehr schwierig. Aber das machen je nur die wenigsten Kunststoffblattuser.
Die Ansprache ist natürlich sofort top, wobei ich wie bei Legere eine kleine Einspielzeit meine zu bemerken. Sozusagen auf Betriebstemperatur bringen, aber das kann man ja auch durch die Hosentasche bewerkstelligen.
Bei extremeren Spielarten wie Multiphonics und Flagolettes verhalten sich die Forestone leicht anders als gewohnt, aber das ist nach kurzer Umgewöhnung auch kein Problem mehr.
Klanglich decken die Blätter eine große Lücke im Spektrum der Kunststofblätter. Dunkel, rund, homogen, ausgeglichen, sanft, kurz sehr klassisch. Das ist auch gut so, denn das gibt es so noch nicht. Zwar sind die normalen Legeres und das Fiberreed Classic auch eher klassisch orientiert, sind im Vergleich zu Forestone aber heller, schärfer haben mehr „charakter“. Damit meine ich nicht, dass die Forestone charakterlos klingen, im Gegenteil, ich empfinde den klang als sehr natürlich, nur halt sehr Klassik orientiert.
Das ist auch kein Wunder, wenn man sich den Schnitt anschaut. Der French-Cut (auch filed genannt) passt auch besonders gut auf klassikmundstücke oder Mundstücke mit eher kürzerer Bahn. Auf Jazzmundstücke mit langen Bahnen passen die Blätter. Es ist nicht unbedingt das lauteste und durchsetzungsfähige Blatt. Wer das sucht, für den gibt es passendere Reeds. Aber Forestone hat schon angedeutet, dass es diejenigen auch schon etwas in Planung hat.
Markus Zaja, ein guter Freund dieses Blogs, hat nun auch die Forestone-Blätter gestestet und dazu berichte mit schönen Soundfiles verfasst.
Forestone Sopran
Forestone Tenor
Fazit
Bei Forestone handelt es sich definitiv um schöne Blätter. Vielleicht ist die deutlich klassische Richtung nicht jeder Mann Sache, aber viele dürfte es freuen, dass es so etwas endlich gibt. Außerdem darf man nicht vergessen, dass es sich hier noch um eine sehr junge Firma mit einem jungen Produkt handelt. Ich bin gespannt, was man zukünftig noch von Fotestone erwarten darf.
Wen das Thema Kunststoffblätter interessiert, hier geht es zum großen Kunststoffblättertest, indem nun auch Forestone aufgenommen worden ist.
Sehr schade ist es, dass es bisher noch keinen deutschen Laden gibt, der diese Blätter führt. Daher kann ich auch nichts über den Preis sagen. Wahrscheinlich würde der dann, ähnlich wie die anderen Kunststoffblätter bei um die 20 Euro liegen. Allen Interessierten bleibt solange nur, sie direkt über die japanische Homepage zu beziehen.
http://www.forestone-japan.com/
Abschließend möchte mich hier auch noch mal herzlichst bei Forestone für die freundliche Bereitstellung der Testblätter bedanken.
Selmer Serie III, die moderne Klassikerin
Dieses Saxophon befindet sich schon etwas länger in meinem Besitz. Auf der Suche wurde nach einem großen lauten PowerSound wurde es zeitweise von meinem Cannonball Raven abgelöst. Da ich nun aber in letzter Zeit wieder recht viel Klassik mit dem Selmer gespielt habe und ich mich wahrscheinlich leider demnächst davon trennen muß, dachte ich, dass ich zum Abschied doch noch einen Test über meine SIII schreiben könnte.
Zwar hat Selmer letztes Jahr die Serie III nochmal etwas überarbeitet, aber die Änderungen sind meines Wissens fast ausschließlich optischer Natur, also dürfte der Artikel immer noch recht aktuell sein.
Der ein oder andere hat sich garantiert gefragt, warum den Selmer denn den Vorgänger immer noch im Programm hat, ja teilweise sogar noch weiter entwickelt. Das liegt daran, dass die Serie III zu dem Super Action 80 2 keine Weiterentwicklung ist sondern eine neu Entwicklung und beide als eigenständige Modelle neben den References stehen.
Den Absatz über Beilagen kann ich mir bei Selmer sparen, da die Firma gerne ihre Saxophone nackt verkauft. Sie gehen halt davon aus, dass Selmer halt eher von Fortgeschrittenen und Profis gekauft wird, die schon ihre Mundstück, Gurte und Koffer haben. Wer dennoch original Selmermundstück, Gurt und Koffer haben will, kann dieses natürlich zu Selmer üblichen Preisen extra kaufen.
Selmer bietet die SIII und das SA 80 2 in verschiedensten Ausführungen an: versilbert, vergoldet, gebürstet und verschiedene Lackierungen. Meines (von 2003) hat einen Mattgoldenen Lack und ist ohne Gravur (gibt es jetzt nicht mehr), dadurch hat es eine sehr elegante moderne Optik. Fast schon spacig.
Da seit den 60ern fast jedes Saxophon ein Selmerklon ist, ist die Mechanik weitesgehend wie gewohnt, nur wirkt alles sehr elegant. Nichts an dem Teil wirkt irgendwie klobig. Es passt somit sehr gut in kleine Hände. Die Klappenaufgänge sind eher niedrig, aber geben so in kombination mit der wirklich sehr hochwertigen Mechanik ein sehr präzises Handling. Halt den hohen Ansprüchen der Klassiker genügend.
Aber ein paar schöne Details gibt es schon. Z.B. hat sich Selmer endlich von der Unsitte des Daumenhakens und Daumenauflage aus Plastik gelöst. Die sind bei der Serie III aus Metall. Dadruch kann das Sax hörbar besser resonieren.
Die Hochwertigen Lederpolster haben gewölbte Resonatoren ohne Nieten. Sieht man auch selten, aber das ist halt ein weiterer Selmerluxus. Durch diese Resonatoren kann das Sax sehr schön strahlen.
Bemerkenswert ist auch, dass man die Ribs verschlankt hat. Die Ribbed construction wurde von Selmer eingeführt, und man versteht darunter, dass die Mechanik auf Schienen vor montiert wird und dann werden diese Schienen ans Saxophon gelötet. Das macht das Sax stabiler und das bauen leichter, jedoch bedeutet das auch mehr Masse.
Durch die schlankeren Ribbs und nun auch mehr einzeln aufgelöteten Säulen kann das Saxophonkorpus freier schwingen und klingt farbiger (feinere Klangwirkungen).
Das besondere Feature bei dem Serie III Alto ist die Cis-Ausgleichklappe, die nur beim C#” offen ist. Es ist ein gängig Problem bei Saxophonen, dass dieses Cis aufgrund des Lagenswechsel klanglich, intonatorisch und dynamisch raus fällt. Diese Extraklappe hilft hier in der Tat den Ton zu korrigieren und sorgt so für ein selten so homogenes Register.
Leider hat es für die rechte und linke Handkopplungen keine Einstellschrauben, dafür aber für die Klappenaufgänge für das Seit-bB und das Seit-C. Sehr clever und einfach zu handeln und habe ich so leider noch bei keinem anderen Konkurenten gesehen.
Das war es vom technischen Detail. Wer es noch ausführlicher haben will, kann ja in den Testbericht aus der Sonic reinschauen, der diesem Aspekt ja immer seine Hauptaufmerksamkeit widmet.
Leider gibt es aber auch Selmertypische Schönheitsfehler. Die Metallresonatoren rosteten schon nach einem Jahr und an einigen Stellen hat sich sehr Fix der Lack abgelöst (besonders bei der Kleinfingermechanik). Besonders Ärgerlich war, als mal plötzlich einfach ein essentielles Polster abfiel und das 5min bevor ich auf die Bühne mußte. Aber solche Geschichten kennt man ja von Selmer und die gehören irgendwie zu derem Charme dazu.
Wie schon angedeutet sind Klang, Ansprache und Intonation über das ganze register Fantastisch homogen. Das leiste pp kommt auch in den Tiefen, auch Flagolettes und Spaltklänge sind kein Problem. Ein großes dynmaisches Spektrum ohne klanglich irgendwie auszubrechen, obwohl es viele Saxophone gibt, die noch lauter können, aber das ist wohl auch nicht ziel dieses Saxophons gewesen. Kontrolle total.
Der Ton ist recht schlank (aber alles andere als dünn), was auch mit an dem recht kleinen Becher liegen könnte. Ich würde den Klang folgendermaßen beschreiben: hell, strahlend, farbig, modern und sanft. Wer den mörder Powersound sucht, ist hier also wahrscheinlich falsch. Wer es gerne lieblicher hat könnte sehr glücklich werden.
Es ist definitiv ein Klassikhorn par excellence, allerdings hat Selmer den allgemeinen Saxophonsound so geprägt, dass die Serie III auch ein elegantes Allroundhorn mit dem aufgrund des strahlenden modernen Sounds sogar Funk geht, nur bräuchte man dafür eine Mikrophonierung, da es nicht dafür gedacht ist, gegen E-Klampfen anzukämpfen.
Nur schade, dass es über 3000 Euro kostet, aber dafür ist es halt auch ein Selmer.
PS: Wer meint, dass eine Serie III sein Wunschinstrument ist, noch steht es in den Kleinanzeigen
[slideshow]
brachiale Klemme aus Puerto Rico: die neue Rhino Ligature
Dieses mal bin ich echter Vorreiter. Ich dürfte wohl der einzige in Europ sein, der bis jetzt eine dieser ganz neuen Blattschrauben sein Eigen nennen kann. Per Zufall im “Gesichtsbuch” bin ich auf den Erfinder und Hersteller Roberto Feliciano gestoßen, der in Puerto Rico einen Ruf als hervorragender Saxdoc genießt. Ich habe ihn angefragt und er war so großzügig mir eine der ersten dieser Klemmen zum Testen für den Blog zu Verfügung zu stellen.
Die Ligature kam in einer schmucken Schmuckbox und nach dem Auspacken war ich erstmal verblüfft wie groß und massiv sie ist. Die Schraube macht ihrem Namen “Rhino Ligature” alle Ehre.
Defintiv ist die stabilste Klemme die ich bisher gesehen habe. Sie ist aus unlackiertem Messing und wirklich tadellos verarbeitet und wirkt deutlich professioneller als z.B. die Francois Louis Ultimate Ligature, die ja irgendwie noch den Charme einer Garagenarbeit hat.
Die Optik der Rhino dürfte vielleicht aufgrund der Größe Geschmackssache sein. Definitv ist sie ein Statement und ich persönlich finde; es hat etwas.
Bei genauerem Hinsehen erkennen wir auch ein paar Ähnlichkeiten zu anderen Hightechschrauben. Zum Beispiel die gelagerte Andruckplatte wie es von Francouis Louis kennen (wobei dieses Prinzip bei Otto Link schon deutlich länger bekannt ist und es auch inzwischen andere Hersteller wie Theo Wanne übernommen haben). Neu sind allerdings diese kleinen Flügelchen an der Platte. Die sollen verhindern, dass sich die Andruckplatte beim Zuschrauben quer stellt. Somit bleibt die Andruckplatte immer gerade, was auch für bessere Schwingungseigenschaften des Blattes sorgen soll Eigentlich eine pfiffige Idee, auch wenn ich allerdings damit bei anderen Schrauben noch kein wirkliches Problem hatte.
Ein weiteres schon von der FF fortissimo Ligature bekanntes Prinzip ist, dass der einzige Berührungspunkt oben Zentral auf dem Mundstück aufliegt. Die FF gilt ja als eine der frei schwingensten aber auch unhandlichsten Blattschrauben. Nun hat die Rhino aber an den Berührungspunkten einen Gummiüberzug. Das sorgt einerseits für noch bessere Schwingungseigenschaften (wie bei der Saxxas/Winslow) und gibt deutlich mehr Halt.
Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion plus der langen Schraube ist, dass die Rhino somit auf jedes Mundstück passt. Nun gut, auf dem Sopran sieht sie wirklich etwas lächerlich aus. Deswegen gibt es auch noch eine kleine Rhino Version die speziell für Klarinetten, Sopran und Metallmudstücke gedacht ist.
Es wird wohl auch noch andere Größen geben und da es sich um reine Handarbeit handelt sind auch bei Roberto Feliciano Spezialwünsche zur Größe möglich.
Die Ansprache ist wie erwartet sehr gut. Sie geht einfach los von den ganz Tiefen bis hoch ins Flagolett. Dennoch wirkt die Ansprache recht organisch (also eher weicher wie bei den Lederschrauben und nicht so hart wie bei den Metallschrauben) was vielleicht an der Ledereinlage auf der Andruckplatte liegt. Wahrscheinlich ist dadurch der Sound der Rhino auch eher runder und wärmer als man es vermutet hätte. Ich würde den Klang der Schraube am ehsten mit der FL mit Gummiplatte vergleichen.
Aus diesem Grund wird Roberto zukünftig auch weitere alternative Andruckplatten anbieten, damit der Spieler die Möglichkeit hat, den Sound zu verändern. Meine Andruckplatte ist schon auf dem Postweg und sobald sie da ist, wird es hier einen Nachtrag geben.
Persönlich bin ich von der Rhino Ligature mehr als überzeugt und ich benutze sie in meinem regulären Sortiment auf dem Tenor. Damit bin ich nicht allein, denn auch der weltberühmte kubanische Altsaxophonist Paquito D’Rivera benutzt jetzt die Rhino.
Wer nun Interesse bekommen hat, muß sich direkt an Roberto in Puerto Rico wenden, da die Schraube so neu ist, dass sich dafür noch kein Vertrieb gefunden hat. Einziges Manko ist der Preis, denn der liegt bei 150$.
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf Roberto Felicianos Homepage:
http://www.drmusicpr.com/
Endlich wieder da, die italienische Flexitone
Einer meiner ersten Artikel auf diesem Blog war der Testbericht zum italienischen Nachbau der Selmer Magnitone Blattschraube von Corrado Manuzzato. Ich bin von dieser Ligature restlos überzeugt und ich nutze sie regelmäßig auf meinen Instrumenten. Damit befinde ich mich in guter Gesellschaft. Schon Benny Goodman nutze das Original und Joe Lovano nutzt das aktuelle italienische Modell. Leider gab es diese Klemme eine Zeitlang nur im italienischen Eaby und dann gar nicht mehr. Ich bekam zig Anfragen, wo man denn diese Schrauben her bekommen könnte und ich mußte immer mit den Schultern zucken. Bis jetzt.
Denn nun ist sie unter dem eigenem neuen Namen “Flexitone” endlich wieder erhältlich. Borgani, die auch wunderschöne Saxophone herstellen (siehe hier), hat den Gerneralvertrieb übernommen, so dass man sie um einiges leichter beziehen kann. Hierzulande sind sie schon bei Mike Duchsteins Saxophon-Service erhältlich.
Auch wenn der alte Test der Flexitone/Magnitone noch etwas ungelenk formuliert ist, so stimmt immer noch alles, weshalb ich jetzt einfach darauf verweise.
Es gibt aber ein paar neue Ausführungen. Zum einen gibt es die Schraube nun auch in einer Small-Variante für Sopran- und Metallmundstücke und es gibt sie in Vernickelt. Dadurch sieht silbern aus, läuft aber nicht an. Optisch passt sie somit besser zu den meisten Klarinetten oder silbernen Saxophonen, mit denen sich die die BareBrassVintage Optik beißen würde (es gibt Menschen, die beim Klemmenkaufen auf so etwas achten).
Daneben gibt es tatsächlich sogar noch einen kleinen akustischen Unterschied. Die Vernickelte klingt minimal direkter, kerniger und härter. Tendenziell würde ich klanglich eher die Unlackierte vorziehen, jedoch groß ist der Unterschied nicht, und wenn ich es funky will, benutze ich eher die vernickelte Flexitone.
Ein weiterer unschätzbarer Vorteil ist, dass die normalen Mundstückkappen perfekt auch über die Flexitone passen. Und dass sie verstellbar für die meisten Mundstückgrößen ist, muß ich denke ich nicht nochmal erwähnen. Zuletzt bin ich Fan der sehr eleganten Optik.
Deshalb bin ich froh, dass es diese Blattschraube nun in den normalen Handel geschafft hat, obwohl ich es auch etwas schade finde, dass ich meine Blattschraube wohl bald nicht mehr besonders exklusiv sein wird. Allerdings kostet die Flexitone aufgrund der Zwischenhändler nun 58€ und liegt damit auf dem Preisniveau ähnlich guter Schrauben.
Wer als die Flexitone Ligature will, der kann sie nun entweder bei Borgani oder Duchstein ordern.






